Mystik und Mouches Volantes

Der Zusammenhang von Mouches volantes und mystischen Erlebnissen wird erstmals vom Bewusstseinsforscher und Buchautor Floco Tausin beschrieben.

1. Auszüge aus Floco Tausin´s Websites:

Mouches volantes als Erscheinung des Bewusstseins

Der Seher und Mystiker Nestor ist die Inspirationsquelle für eine Erforschung der Mouches volantes, die über die wissenschaftlichen Methoden im engeren Sinn hinausgeht. Seine Vorannahmen und Methoden können als mystisch und ganzheitlich bezeichnet werden, seine Ergebnisse sind ausschliesslich subjektiv nachprüfbar. Seine Autorität gründet nicht auf Fussnoten, sondern auf seiner langjährigen Beobachtung der Mouches volantes.
Quelle

Religiöse Kunst mit entoptischen Phänomenen - Hildegard von Bingen

Die bildlichen Darstellungen von Hildegards Visionen lassen vermuten, dass die Mystikerin in ekstatischen Zuständen das Phänomen der Mouches volantes deutlich gesehen und es teilweise mit Visionen von Christus überlagert hat. Dies wäre jedenfalls eine Erklärung für diese doppelmembranige Kugelfigur – die natürlich im christlichen Sinne ergänzt und interpretiert wurde, nämlich als triadische Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
Quelle

Zwei Bewusstseinshälften und die eine Leuchtkugel

Ein Seher, so Nestor, kann infolge seiner Bewusstseinentwicklung erkennen, dass sich seine Aufmerksamkeit je länger je mehr auf die deutlicher und grösser werdenden Kugeln und Fäden (Mouches volantes) der linken Hälfte richtet. Der Weg beim Sehen führt also von der rechten in die linke Bewusstseinshälfte. In der linken Bewusstseinshälfte befindet sich am Ende des Weges die eine, individuelle Leuchtkugel, deren Erreichung zur gesuchten Einheit (unio mystica) führen wird.
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Alec schrieb (EMail) am 26. November 2005

Weil die Überwindung solcher Trennungen (Subjekt-versus-Objekt) ein wichtiges Thema ist, das in der Philosophie kaum jemand befriedigend anzugehen vermag, hat die Mystik noch immer gute Karten, obwohl auch sie das grundlegende begriffliche Problem nicht zu lösen vermag, sondern es nur im Schweigen auflöst - in jenem Zustand also, von dem das Beste der Philosophie ausgeht.....

Ich werde den "mouches volantes" noch ein bisschen nachgehen ... und danke einstweilen für die Anregung.
Quelle

 

2. Auszüge aus Internet-Websites:

Vorwort des Buches "Mouches-Volantes"

Dies ist deshalb von Bedeutung, weil das Sehen, welches Erkenntnisse über die Mouches volantes bringen soll, eben nicht nur eine intellektuelle Übung ist, sondern eine entsprechende Lebensweise erfordert. Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und will einen Einblick in die Weltanschauung und Praxis jener mystischen Lebensweise vermitteln, in welcher der Gedanke an "Teilchen im Auge" bestenfalls eine Ablenkung vom Sehen ist, vom direkten Sehen der Leuchtstruktur des Bewusstseins.
Quelle

Buchrezension "Mouches Volantes"
Rundbrief vom 09.09.05

"Sehr geehrter Herr Hegenauer..." so beginnen Tragödien. Dennoch las ich jene email.

Irgend ein namenloser Verlag habe irgend ein Spitzen-
Esoterik-Buch herausgebracht und ich solle es lesen und
öffentlich zerreissen, eh, loben, na, eine Buchrezension
eben.

Im Laufe der Geschichte, die sich über Jahre hinzieht, lernt Floco eine Reihe seltsamer Gestalten kennen, erlebt zahllose mystische Dinge und sieht manches, was anderen verborgen bleibt.
Quelle